So war sein Konzert in der Musik-Arena München

-

So war sein Konzert in der Musik-Arena München

- Advertisment -

Bob Dylan in der Musik Arena MünchenDer Folk-Gott kommt in die münchner Musik-Arena und überzeugt – überraschend.

Wie hämisch war nicht der Spott, wie hart waren nicht die Kritiken zu Dylans Live-Leistungen in den letzten Jahren? So konnte man am gestrigen Abend eigentlich nicht mit allzu großer Erwartung die Musik-Arena, das riesige Zelt auf dem Tollwood-Gelände im Münchner Olympiapark, betreten. Doch dann, ohne großes Getue ging es einfach los. Schnörkellos, in minimaler Bühnenbeleuchtung, aber eben klanglich überzeugend eröffnet Dylan sein verlässlich bekanntes Set mit ›Things Have Changed‹.

Neuere Songs von seinem 2012er Album TEMPEST wechseln sich mit Klassikern ab.  Ja, Dylan nuschelt (besonders in den seltenen Ansagen zwischen den Songs) und krächzt, doch die Songs sind im Gegensatz zu früheren Auftritten identifizierbar. Wenn Bob dann noch zur Mundharmonika greift, ist jeder Fan des 73-Jährigen vollends selig.  Seine perfekt zusammenspielende Band rundet diesen durchweg positiven Eindruck ab.

So verwundert es nicht, dass nach den absoluten “Dylan-Pflicht-Songs” ›All Along The Watchtower‹ und ›Blowing In The Wind‹ mehr als 5000 Dylan-Jünger begeistert das hiermit eröffnete Tollwood verlassen.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Doll Circus: EAT THIS!

Post-Mortem-Russ-Meyer-Soundtrack Mit EAT THIS! legt uns die oberbayerische All-Bad-Girl-Group knappe 18 Monate nach ihrem ersten via YouTube veröffentlichten Lebenszeichen ein...

Guns N’ Roses: “Neuer” Song ›Hard Skool‹

Vor kurzem haben Guns N' Roses eine neue Single veröffentlicht. Naja, zumindest fast. Ähnlich wie das vor einigen Wochen...

Various Artists – I’LL BE YOUR MIRROR – A TRIBUTE TO THE VELVET UNDERGROUND & NICO

Spieglein, Spieglein Gut fünfeinhalb Dekaden sind vergangen, seitdem The Velvet Underground auf ihrem Debütalbum erstmalig die dunkle Seite des Rock...

The Connells – STEADMAN’S WAKE

Ein hübsches Comeback der melodischen US-Alternative-Veteranen Ganz ehrlich? Mitte der 90er war ich richtig wütend auf The Connells. Aus dem...
- Werbung -

Mandoki Soulmates – UTOPIA FOR REALISTS: HUNGARIAN PICTURES

Die Verschmelzung von Prog, Pop und Jazz zu einem ebenso anspruchsvollen wie attraktiven Ganzen Seitdem Leslie Mandoki 1975 Flucht aus...

Quicksand – DISTANT POPULATIONS

Verbunden und doch so weit entfernt Auf ihr viertes Album innerhalb von knapp 30 Jahren bringt es die New Yorker...

Pflichtlektüre

Review: The Blue Stones – HIDDEN GEMS

Mehr, als es Bandname und Cover-Artwork vermuten lassen Laut Wikipedia...

ABBA: YOU CAN DANCE

Can You Dance? Ubisofts JUST DANCE-Reihe ist seit 2009 wahrhaft...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallen
Für dich empfohlen