Plattensammler: Die Lieblingsalben von Lance Lopez

-

Plattensammler: Die Lieblingsalben von Lance Lopez

- Advertisment -

Auf TELL THE TRUTH zelebriert Texas-Blues-Man Lance Lopez den Sound seiner Heimat und präsentiert sich als einer der herausragenden Botschafter des rockenden Lone Star State. Lauscht man seinen Stücken, merkt man in jeder angeschlagenen Note, dass er mit demselben hohen Qualitätsmaß zu Werke geht wie die Helden seiner Kindheit, die ihn dazu inspirierten, selbst ein Meister der sechs Saiten zu werden.

Cream – LIVE CREAM (1970)

Die Schönheit von LIVE CREAM ist das explosive Spiel von Eric Clapton. Die Konzertversionen meiner Cream- Lieblingssongs flashten mich so sehr, dass ich gar nicht anders konnte als diese hochintensive Gangart des Blues selbst zu erlernen. Ich entdeckte die Scheibe ziemlich parallel zu der Zeit, als ich anfing in dieses großartige Genre einzutauchen. Wenn du während deiner ersten Schritte in neuem Terrain mit derartiger Power konfrontiert wirst, musst du unweigerlich Fragmente davon in dein Spiel integrieren. Clapton mit einer Gibson und einem Marshall ist für mich nach wie vor das Größte!

Jimi Hendrix – BAND OF GYPSYS (1970)

BAND OF GYPSYS ist ein weiterer Meilenstein meiner Kindheit! Die Platte ist zwar nicht die flüssigste, die Hendrix aufnahm, aber sie besitzt viele coole Aspekte. Das Album ist sehr vielschichtig und extrem funky. Es dokumentiert auch perfekt, zu welchen Gangarten Jimi und seine Band in der Lage waren…einfach unglaublich, wie sie die Stile miteinander verschmelzen! Darüberhinaus ist es sehr roh, echt und Jimi Hendrix legt einen großartigen Job am Mikro hin.

ZZ Top – ZZ TOP’S FIRST ALBUM (1971)

Die LP wurde unweit von meinem Elternhaus aufgenommen. Dies ist schlicht und ergreifend der Klang meiner Heimat! Egal ob die Kompositionen, Billy Gibbons, seine ’59 Gibson Les Paul, die Basslinien von Dusty Hill oder die Drums von Frank Beard: ZZ TOP‘S FIRST ALBUM ist nicht von dieser Welt und die Quintessenz des Texas- Blues-Rock! An dieser Scheibe mussten und müssen sich alle nachfolgenden Generationen messen lassen.

Johnny Winter – LIVE JOHNNY WINTER AND (1971)

Ein unfassbar cooles Konzertdokument. Johnny Winter und seine Band legen hier eine absolut furiose Vorstellung aufs Parkett. Die Platte entdeckte ich übrigens gleichzeitig mit LIVE CREAM (1970), weswegen Winter und seine Art den Blues zu zelebrieren auf mich einen ebenso großen Einfluss ausübte wie Claptons Stil. Später wurde Johnny zu einem guten Freund und Mentor und schloss somit den Kreis zu dieser bahnbrechenden und für mich lebensverändernden Scheibe.

Led Zeppelin – PHYSICAL GRAFFITI (1975)

PHYSICAL GRAFFITI besitzt eine unbändige Kraft, die ich auch nach all den Jahren, in denen die LP in meiner Sammlung steht, ums Verrecken nicht beschreiben kann. Der Gitarrensound von Jimmy Page und damit einhergehend die gesamten Arrangements sind so unfassbar inspirierend und ausgeklügelt, dass mir immer noch die Spucke wegbleibt. Led Zep sind für mich seit meiner Kindheit sowas wie Superman und Batman in Personalunion (lacht)! Dazu trägt natürlich auch die megagroße Produktion bei. Es klingt alles so unglaublich gewaltig!

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Magnum: Neues Album THE MONSTER ROARS

Am 14. Januar 2022 erscheint das neue Magnum-Album THE MONSTER ROARS. Als Vorboten werden die Briten am 12. November...

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

Diesen Freitag wird es voll in den Regalen. Hier ist eine kleine Auswahl an Platten, die heute das Licht...

U.D.O. – GAME OVER

Solides aus Solingen Udo Dirkschneider ist vielbeschäftigt. Nach der Drei-Fünftel-Accept-Reunion mit Stefan Kaufmann und Peter Baltes unter dem Namen Dirkschneider...

My Morning Jacket – MY MORNING JACKET

Auf dem künstlerischen Zenit Seitdem Dick Rowe, der damalige A&R-Manager des Labels Decca, 1962 die Beatles mit der Begründung ablehnte,...
- Werbung -

Jackson + Sellers – BREAKING POINT

30 Minuten Minimalismus Jade Jacksons bisherige Alben wurden von Mike Ness (Social-Distortion-Boss) produziert und verbanden auf großartige Art klassischen Country...

The Honeyrunners – EVERYTHING IS ON FIRE

Den Süden nördlich interpretiert Als Northern Americana könnte man das bezeichnen, was die Honeyrunners aus Kanada auf ihrem Debütalbum EVERYTHING...

Pflichtlektüre

David Bowie: So reagiert die Welt auf seinen Tod

Nicht nur unzählige Musiker-Kollegen, alle gesellschaftlichen Bereiche trauern um...

Video der Woche: Lenny Kravitz mit ›Always On The Run‹

Lenny Kravitz feiert heute seinen Geburtstag und CLASSIC ROCK...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallen
Für dich empfohlen